Theatergruppe „WohnzimmerTheater“
Bühne
Fr. 08.03.2019 19:30
Theatergruppe „WohnzimmerTheater“
„Banalität der Liebe“

Auf eine philosophische Reise durch das Leben von Hannah Arendt nimmt die Theatergruppe „WohnzimmerTheater“ in ihrer neuen abendfüllenden Produktion den Zuschauer mit. Wie der Name verrät, laden die Stücke immer wieder in theatrale Wohnzimmer ein. Auch bei dieser Produktion bleibt sich die Gruppe treu und der Zuschauer sitzt direkt bei der alten Hannah Arendt und wird mit in ihre Erinnerungen genommen. 

1924 verliebt sich die junge Studentin Hannah in ihren älteren Philosophieprofessor Martin Heidegger. Er ist ihr ebenfalls zugetan, jedoch verheiratet und zumindest anfänglich Anhänger der Nationalsozialisten. Hannah ist jedoch eine Jüdin, die 1940 sogar in einem Internierungslager in Frankreich war. Der Schmerz, den sie durch die Beziehung zu Heidegger erlebt, begleitet sie ihr Leben lang, und stellt sie vor viele kritische Fragen und Entscheidungen.

„Die Frage nach der Flucht vor der eigenen Verantwortung stellt sich ja nicht nur für solch wichtige Persönlichkeiten, sondern auch für jeden einzelnen.“ kommentiert Regisseurin Laura Baumann. „Dies macht für mich den besonderen Reiz des Stückes aus.“